
Themenspecial Kopfverletzungen im Fußball
Wie in jeder Kontakt- und Ballsportart kann es auch im Fußball zu Kopfverletzungen kommen. Dieses Themenspecial möchte aufzeigen, wie gefährlich Kopfverletzungen sein können, welche langfristigen negativen Folgen die Athlet*innen bei einer falschen Behandlung zu befürchten haben und worauf Mannschaftsärzt*innen achten müssen, damit der Weg zurück in den Trainings- und Spielbetrieb gelingt.
Sicherheit hat Vorrang
Für den DFB und die DFL steht die Gesundheit der Spieler*innen an erster Stelle. Da es im Fußball zu Kopfverletzungen kommen kann, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit möglichen kurz- und langfristigen gesundheitlichen Folgen von großer Bedeutung. Hier möchten wir unterstützen – mit Orientierung zur Erkennung, zur Prävention und zur medizinisch angemessenen Versorgung nach einem Ereignis, einschließlich einer dosierten, schrittweisen Belastungssteuerung im weiteren Verlauf. Für die Rückkehr in Training und Spiel wird ergänzend ein strukturiertes Protokoll empfohlen: Der Return-to-Play-Prozess bündelt Maßnahmen und Testverfahren in einem Stufenschema und unterstützt eine sichere Rückkehr auf den Platz.
Gezielt aufmerksam machen!
Mit dem internationalen REFORM-Projekt, gefördert durch das EU-Programm Erasmus Sport, wollen die Projektpartner aus Universitäten und nationalen Verbänden in Deutschland, Norwegen, Kroatien und der Türkei gemeinsam mit der UEFA zentrale Zielgruppen – darunter Trainer*innen, Spieler*innen sowie Schiedsrichter*innen – für Gehirnerschütterungen sensibilisieren. Gerade im Jugend- und Amateurfußball ist diese Aufklärung wichtig, um Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen zu handeln.

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