Wissen

Die Trainer-Spieler Beziehung

Worauf es tatsächlich ankommt und wie man Beziehungen positiv gestalten kann

Coaching
Bundestrainer Joachim Loew umart den Nationalspieler Toni Kroos nach einem Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)
    • Eine effektive Trainer-Spieler Beziehung bildet die Grundlage für eine sportliche und persönliche Entwicklung beider Seiten.
    • Die Qualität einer Beziehung kann auf emotionaler, motivationaler und der Verhaltensebene beschrieben werden.
    • Das COMPASS-Modell bietet wissenschaftlich fundiert Empfehlungen zur Stärkung von Trainer-Spieler Beziehungen.

Abstract

Der Beitrag setzt sich mit der Bedeutung der Trainer-Spieler Beziehung im Rahmen der Nachwuchsförderung im Fußball auseinander. Dabei wird zunächst auf deren Bedeutung für die sportliche und persönliche Entwicklung von jungen Spielern eingegangen. Anschließend werden die Merkmale einer effektiven Trainer-Spieler Beziehung sowie Strategien zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Beziehung im Rahmen des COMPASS-Modells vorgestellt. Der Beitrag basiert hauptsächlich auf Erkenntnissen der Forschungsgruppe um Prof. Jowett der Universität in Loughborough [GB; 1,2].

Warum spielt die Trainer-Spieler Beziehung eine wichtige Rolle in der Talententwicklung?

Basierend auf der Annahme, dass es beim Coaching genau auf zwei Personen ankommt – den Spieler und den Trainer – bildet genau deren Beziehung die Basis für eine effektive Zusammenarbeit [1]. In der Tat lassen sich zahlreiche Beispiele finden, in welcher eine herausragende Beziehung zwischen Trainer und Athlet den sportlichen Erfolg maßgeblich beeinflusste. In diesem Zusammenhang wird oftmals auf Trainer wie Bob Bowman (Michael Phelps), Markus Weise (GER Hockey), Jupp Heynckes (FC Bayern München), Sir Alex Ferguson (Manchester United FC) oder Claudio Ranieri (Leicester City FC; Nantes) verwiesen [1,2]. Durch eine effektive Trainer-Athlet Beziehung kann allerdings nicht nur die sportliche Leistung (z. B. Erlernen neuer Fertigkeiten, Trainereffektivität), sondern auch die persönliche und professionelle Weiterentwicklung (z. B. Sozialkompetenz, Kommunikation, Führungsverhalten) beider Partner gefördert werden [1]. Zudem wirken sich Beziehungen, die durch Vertrauen, Respekt und Zusammenarbeit geprägt sind, positiv auf die individuelle Motivation sowie das psychische und physische Wohlbefinden der Athleten aus [3]. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass ein harmonischer Umgang zwischen Trainer und Spieler auch den Gruppenzusammenhalt eines Teams und den Glauben an dessen kollektive Fähigkeiten fördert [3,4]. 

Aktuelle Erkenntnisse im Nachwuchsfußball

Obwohl sich die bisherige Forschung primär auf Trainer-Athlet Beziehungen im Bereich des leistungsorientierten Erwachsenensports konzentriert, liegen ebenso eine Reihe an Ergebnissen vor, welche die Bedeutung effektiver Trainer-Spieler Beziehungen für die Talententwicklung im Fußball unterstreichen. So berichten junge Spieler, die in einem guten Verhältnis zu ihrem Trainer stehen, insgesamt gesehen von positiven Sporterfahrungen [5]. Zum Beispiel geben Nachwuchsspieler (11-18 Jahre) geringere Stresslevel an, wenn sie die Beziehung zu ihrem Trainer als positiv wahrnehmen. Außerdem zeigen sie ein höheres Maß an Sozialkompetenzen (z. B. Teamwork, Empathie) und sportlicher Initiative (z. B. Aufmerksamkeit, harte Arbeit; [5,6]). Zudem scheint sich eine effektive Trainer-Spieler Beziehung auch vorteilhaft auf Zielsetzungsfähigkeiten (z. B. Selbstständigkeit, Umgang mit Hindernissen) und das Erreichen fußballspezifischer Lernziele auszuwirken [5,6,7]. Im Gegensatz dazu gilt es zu beachten, dass sich negative Trainer-Spieler Beziehungen durchaus nachteilig auf die persönlichen Wahrnehmungen junger Fußballer (bspw. bezüglich ihrer Fähigkeiten und Motivation) auswirken und zu negativen Sporterfahrungen (z. B. Verunsicherung, Interessenkonflikte) führen können [5,8].  
Umso beunruhigender erscheinen Erkenntnisse englischer Untersuchungen, nach welchen über ein Drittel der befragten Nachwuchsspieler bemängeln, dass Trainer nur wenig Interesse am mentalen Wohlbefinden und der persönlichen Entwicklung ihrer Schützlinge zeigen [9]. Auch aus diesem Grund sollten Trainer trotz hinderlicher Bedingungen, wie Zeitmangel (z. B. viele Spieler, großer Verantwortungsbereich) und starker Spielerfluktuation (z. B. Altersstufen, Selektion; [10]], versuchen ein optimales Verhältnis zu ihren Spielern aufzubauen. 

Was ist eine effektive Beziehung zwischen Trainer und Spieler?

Die Trainer-Spieler Beziehung wird als ein dynamischen Prozess definiert, in welchem die Emotionen, Gedanken und das Verhalten beider Individuen voneinander abhängig sind. Eine qualitativ hochwertige Beziehung zeichnet sich durch die folgenden Komponenten aus:

  1. Closeness – eine hohe emotionale Bindung zwischen Trainer und Spieler, welche durch Respekt, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung gekennzeichnet ist.
  2. Commitment – eine beidseitige Motivation auf Dauer zusammenzuarbeiten (d. h. auch in Zeiten des Misserfolges oder während Verletzungen).
  3. Complimentarity – die Verhaltensebene, welche wechselseitige (d. h., sich ergänzend; z. B. Führung) und übereinstimmende (d. h., für beide geltend; z. B. Zusammenarbeit, Pünktlichkeit) Verhaltensweisen einschließt.

Zusätzlich lässt sich die Beziehungsqualität durch die Erfassung der Metaebene noch weiter bestimmen (Co-orientation). Diese spiegelt die zwischen Trainer und Spieler übereinstimmende Wahrnehmung der Beziehungsqualität wieder. Entsprechend bildet diese Metaebene einen direkten Indikator für das gegenseitige Verständnis zwischen Trainer und Spieler. Das Zusammenwirken dieser Komponenten (3Cs+1C Modell) wird in Abbildung 1 dargestellt.

Die 3Cs der Trainer-Spieler Beziehungen beinhalten Closeness, Commitment & Complimentarity. Das 1C zwischen Trainer und Spieler stellt die Co-Orientation dar.

Wie wird die Trainer-Spieler Beziehung erfasst?

Die Beziehungsqualität wird zumeist über einen Fragebogen (Coach-Athlete-Relationship Questionnaire – CART-Q) erfasst, welcher in verschiedenen Sprachen vorliegt [11] und auch im Nachwuchssport verwendet werden kann [7]. Der Fragebogen besteht aus 11 Aussagen, welche die grundlegenden Dimensionen einer (effektiven) Trainer-Athlet-Beziehung auf einer Skala von 1-7 abbilden. Bespiele sind „Ich vertraue meinem Trainer/Athlet“ (Closeness), „Ich denke, dass meine Karriere mit diesem Trainer/Athleten vielversprechend ist“ (Commitment), oder „Ich bin bereit mein Bestes zu geben, wenn ich meinen Athleten trainiere/von meinem Trainer trainiert werde“ (Complimentarity). Zudem liegt auch eine Metaversion des CART-Q vor, mit welcher das gegenseitige Verständnis (Co-orientation) erhoben werden kann (z. B., „Mein Trainer/Athlet vertraut mir“).  
Beim Einsatz des Fragebogens sind grundlegende Richtlinien einzuhalten. Es sollte sichergestellt werden, dass Spieler und Trainer ähnliche Vorstellungen einer sehr positiven/negativen Beziehung haben. Hierfür könnten allgemeine Beispiele von unerwünschten oder erwünschten Merkmalen (z. B. „Ich traue mich nicht, meine Meinung mit meinem Trainer zu teilen.“ oder „Ich spreche sportliche und private Probleme offen mit meinem Trainer an.“) bzw. Charakteristiken bekannter Trainer-Athlet Beziehungen (z. B. zwischen Ibrahimovic und Guardiola, zwischen Bowman und Phelps) besprochen werden.  
Des Weiteren sollten Spieler aufgefordert und es ihnen ermöglicht werden, Fragen ehrlich zu beantworten. Fühlen Sportler sich in ihrem Umfeld nicht sicher genug, steigt das Risiko sozialer Erwünschtheit, d. h. die Spieler passen deren Antworten den Erwartungen der Trainer an. Dieser Mangel an Vertrauen und Offenheit schränkt die Möglichkeiten ein, an einer besseren Beziehungsqualität zu arbeiten. Zur Steigerung der Offenheit und Ehrlichkeit könnte in Betracht gezogen werden, die Auswertung der Ergebnisse durch eine dritte Person (z. B. Sportpsychologe) durchführen zu lassen, welche gegebenenfalls vermittelnd agieren kann. Letztendlich lassen sich durch die Auswertung beider Perspektiven konkrete Verhaltenshinweise zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Trainer-Spieler Beziehung ableiten. Diese beinhalten u. a. kommunikative Strategien zur Steigerung der Offenheit und des Vertrauens oder die Definition von Rollenerwartungen und Regeln für eine Zusammenarbeit, sowie konstruktives Konfliktmanagement [12, 13].

Wie fördert man eine effektive Trainer-Spieler Beziehung?

Oft hat es den Anschein, dass ein Verständnis für zwischenmenschliche Beziehungen als gegeben angenommen wird und auf gemeinsamen Erfahrungen basiert [3]. Betrachtet man jedoch die Umstände, unter welchen sich Trainer-Spieler Beziehungen entwickeln (z. B. Zeitmangel, Altersunterschiede, soziale und kulturelle Vielfalt), unterscheiden diese sich doch maßgeblich von anderen Beziehungen des alltäglichen Lebens (z. B. Familie, [14]). Deshalb scheint es vorteilhaft, spezifische Strategien zur Förderung einer effektiven Trainer-Spieler Beziehung zu kennen und zu nutzen [14].  
Ein Hauptaugenmerk sollte dabei auf einer offenen Kommunikation verschiedenster Inhalte liegen. Wissenschaftlich fundierte Empfehlungen werden im Rahmen des COMPASS-Modells [12,14] beschrieben, welches sieben kommunikative Strategien umfasst, die sich nachweislich positiv auf eine oder gar mehrerer Beziehungsmerkmale auswirken. 

Die Abbildung zeigt kommunikative Strategien, die die Trainer-Athlet-Beziehung verbessern können. Diese sind eingeteilt in negative/positive Beziehung, Trainer und Athlet.

·       Konfliktmanagement (engl. Conflict management) beinhaltet kommunikative Strategien, die der Eskalation einer Meinungsverschiedenheit in einen Konflikt vorbeugen oder die Lösung eines Konfliktes anstreben. Dabei soll das Kernproblem eines Konflikts identifiziert, die gegenseitigen Erwartungen offen kommuniziert und Lösungen gefunden werden, die für beide Parteien akzeptabel sind. Diese Einigung und damit verbundene Strategien sollten möglichst schriftlich festgehalten werden.

·       Offenheit (engl. Openness) beschreibt eine beidseitige Kommunikation sportlicher als auch nicht-sportlicher Inhalte. Es geht darum, Interesse an und Verständnis für den jeweils anderen zu zeigen. Trainer können dies fördern, indem sie bewusst Fragen stellen und sich auch selber gegenüber ihren Spielern öffnen. Offenheit beginnt mit einfachsten kommunikativen Strategien, wie beispielsweise Interesse an Familie oder Schule bekunden. Es beinhaltet aber auch das offene Ansprechen eventueller Probleme.

·       Motivationale Strategien (engl. Motivational) umfassen Bemühungen von Trainern und Spielern Beziehungen aufzubauen, die zielorientiert, motivierend und energiegeladen sind. Sie beinhalten bspw. das Setzen von kurz- und langfristigen Zielen sowie autonomieförderndes Führungsverhalten durch den Trainer. Darüber hinaus geht es auch darum Kompetenzen und Fertigkeiten zu zeigen, welche dem jeweils anderen verdeutlichen, dass diese Beziehung zu einer erfolgreichen sportlichen Entwicklung beiträgt. Ein weiterer Aspekt ist die Ausstrahlung von Enthusiasmus und Freude an der gemeinsamen Arbeit.

·       Präventive Strategien (engl. Preventative) beinhalten bspw. das Aufstellen von Regeln und die Definition von Rollenerwartungen. Dazu zählt auch das (gemeinsame) Festlegen von Konsequenzen, wenn Regeln und Erwartungen nicht eingehalten werden. Folglich sollte regelmäßig über die Einhaltung/Relevanz dieser Erwartungen sowie auch die allgemeine Effektivität der Trainer-Spieler Beziehung reflektiert werden, sodass eventuell Anpassungen zeitnah vorgenommen werden können.

·       Sicherheit/ Rückhalt (engl. Assurance) beschreibt Verhaltensweisen, die die Bedeutung der Beziehung für den Einzelnen hervorherben. Entsprechend kann ein gutes Verhältnis zwischen Trainern und Spielern dadurch gefördert werden, indem für die Beziehung bspw. auf einen eigenen Vorteil verzichtet wird. Zudem sollten Trainer und Spieler sich aufeinander verlassen können und Loyalität zeigen.

·       Unterstützung (engl. Support) steht in einem direkten Zusammenhang mit der zuvor beschriebenen Kategorie. Sie betrifft die gegenseitige Rücksichtnahme in und Hilfe durch schwierige Phasen im Sport (z. B. Leistungstiefs, Verletzungen) als auch im Leben allgemein (z. B. familiäre oder schulische Probleme).

·       Soziale Netzwerke (engl. Social network) sollten stets von Trainern und Spielern berücksichtigt werden. So findet die Trainer-Spieler Beziehung nicht in einem Vakuum statt, sondern wird von Außenstehenden beeinflusst und nimmt auch selber Einfluss auf die Beziehungen mit anderen Spielern, Trainern, Betreuen, oder auch Eltern. Insofern ist es wichtig ein gutes Verhältnis zum direkten Umfeld aufrechtzuerhalten und zu fördern.

Es hat sich herausgestellt, dass sich einige der oben gelisteten kommunikativen Strategien besonders positiv auf einzelne Aspekte der Trainer-Spieler Beziehung auswirken (Abbildung 3). So wird die emotionale Bindung (Closeness) zwischen Trainern und Spielern vornehmlich durch Offenheit und geteilte soziale Netzwerke gefördert. Dagegen wird Commitment durch Sicherheit, gegenseitige Unterstützung und motivationale Strategien gestärkt. Außerdem sollten präventive Strategien und Strategien des Konfliktmanagements genutzt werden, wenn es Trainer-Spieler Beziehungen an Zusammenarbeit (Complementarity) und gegenseitigem Verständnis (Co-orientation) fehlt [12]. Zudem ist es wichtig herauszustellen, dass Konflikte nicht immer vermieden werden sollten, sondern dass diese durchaus auch eine Trainer-Spieler Beziehung stärken können, solange sie konstruktiv gelöst werden. Dies ist möglich, da während Konflikten oftmals Probleme, Bedenken oder Wünsche angesprochen werden, welcher man sich zuvor nicht bewusst war oder welche nicht kommuniziert wurden. Diese Offenheit ermöglicht es Trainern und Spielern sich gegenseitig besser kennenzulernen und neue Erwartungen und Ziele zu formulieren.  
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es die Verantwortung beider Parteien ist eine Beziehung aufzubauen, die durch Vertrauen, Respekt und Zusammenarbeit geprägt ist. Jedoch sollten sich Trainer bewusst sein, dass sie als Führungsperson eine entscheidende Rolle hierbei spielen. Sie besitzen die nötige (Lebens-)Erfahrung, um die Sozialkompetenzen ihrer Spieler zu fördern und sie so in der Herausbildung zwischenmenschlicher Beziehungen zu unterstützen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die sportliche Leistung aus, sondern hat auch einen bedeutenden Einfluss auf die Karriere nach dem Fußball.

Die Abbildung zeigt Strategien zur Verbesserung einzelner Beziehungsdimensionen. Diese erklären "Closeness", "Commitment" und "Complementarity".

Autoren des Textes sind Dr. Johannes Raabe von der Pennsylvania State University (USA) und Dr. Svenja Wachsmuth von der Universität Tübingen. Die Inhalte basieren auf der Originalstudie "Relationship maintenance strategies in the coach-athlete relationship: The development of the COMPASS model.", die 2010 im "Journal of Applied Sport Psychology" veröffentlicht wurde. 

Literatur

  1. Rhind, D. J., & Jowett, S. (2010). Relationship maintenance strategies in the coach-athlete relationship: The development of the COMPASS model. Journal of Applied Sport Psychology, 22(1), 106-121.

    Studie lesen
    1. Jowett S. Coaching effectiveness: the coach–athlete relationship at its heart. Curr Opin Psychol. 2017;16:154–8.

    2. Jowett S. At the heart of effective sport leadership lies the dyadic coach-athlete relationship. Sport Exerc Psychol Rev. 2017;13(1).

    3. Jowett S, Shanmugam V, Caccoulis S. Collective efficacy as a mediator of the association between interpersonal relationships and athlete satisfaction in team sports. Int J Sport Exerc Psychol. 2012;10(1):66–78.

    4. Hampson R, Jowett S. Effects of coach leadership and coach–athlete relationship on collective efficacy. Scand J Med Sci Sports. 2014;24(2):454–60.

    5. Vella S, Oades L, Crowe T. The role of the coach in facilitating positive youth development: Moving from theory to practice. J Appl Sport Psychol. 2011;23(1):33–48.

    6. Sæther SA, Aspvik NP, Høigaard R. Norwegian Football Academy Players–Player´ S Self-Assessed Skills, Stress and Coach-Athlete Relationship. Open Sports Sci J. 2017;10(1).

    7. Nicholls AR, Earle K, Earle F, Madigan DJ. Perceptions of the coach-athlete relationship predict achievement of mastery achievement goals six months later: A two-wave longitudinal study. Frontiers in Psychology, 2017, 8:684.

    8. Gledhill A, Harwood C, Forsdyke D. Psychosocial factors associated with talent development in football: A systematic review. Psychol Sport Exerc. 2017;31:93–112.

    9. Mills A, Butt J, Maynard I, Harwood C. Toward an understanding of optimal development environments within elite English soccer academies. Sport Psychol. 2014;28(2):137–50.

    10. Pain MA, Harwood C. The performance environment of the England youth soccer teams. J Sports Sci. 2007;25(12):1307–24.

    11. Yang SX, Jowett S. Psychometric properties of the Coach–Athlete Relationship Questionnaire (CART-Q) in seven countries. Psychol Sport Exerc. 2012;13(1):36–43.

    12. Rhind DJ, Jowett S. Development of the coach-athlete relationship maintenance questionnaire (CARM-Q). Int J Sports Sci Coach. 2012;7(1):121–37.

    13. Jowett S, Cramer D. The prediction of young athletes’ physical self from perceptions of relationships with parents and coaches. Psychol Sport Exerc. 2010;11(2):140–7.

    14. Rhind DJ, Jowett S. Relationship maintenance strategies in the coach-athlete relationship: The development of the COMPASS model. J Appl Sport Psychol. 2010;22(1):106–21.