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Kognitive Trainingsstrategien

Eine nähere Betrachtung von Strategien, die ein gedankliches Durchspielen von Spielhandlungen, Selbstgesprächen und Entspannungsverfahren beinhalten

Psychologie
Der Spieler von Real Madrid Christiano Ronaldo konzentriert sich und nimmt eine spezielle Haltung ein, bevor er einen Freistoß ausführt. (Photo credit should read CESAR MANSO/AFP/Getty Images)
  • Kognitive Trainingsstrategien:

    • verbessern die fußballerische Leistung im Spiel,
    • steigern die Aufmerksamkeit und reduzieren die Nervosität vor dem Wettkampf,
    • sind von vielen individuellen Merkmalen abhängig, um sich vorteilhaft auf die Leistung auszuwirken.

Abstract

Kognitive Trainingsstrategien sind bei Sportlern beliebt, um sich mental auf das Training und den Wettkampf vorzubereiten. Strategien wie das geistige Vorstellen und Durchdenken von möglichen Spielhandlungen, Selbstgespräche und Entspannungsmaßnahmen gehören zu den gängigsten Methoden der Sportler und sind allgemein akzeptierte Strategien zur Verbesserung verschiedener Bereiche der sportlichen Leistung. Um die vorteilhaften Auswirkungen kognitiver Trainingsstrategien auf die fußballerische Leistung besser zu verstehen, wurde eine systematische Übersichtsarbeit durchgeführt, die 18 Studien mit 584 Fußballspielern im Alter zwischen 7 und 39 Jahren umfasste. Zusammengefasst zeigte sich, dass kognitive Trainingsstrategien die Leistung von Fußballspielern verbessern können. Die Wirksamkeit solcher Strategien kann jedoch von vielen Variablen beeinflusst werden. Dazu zählen das Kompetenzlevel, das Alter, und ob diese Strategien für Training oder Wettkampf eingesetzt werden.

Warum es sinnvoll ist, die Auswirkungen kognitiver Strategien zu erläutern

Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Leistung im Fußball ist ein gut entwickeltes Repertoire an körperlichen, technischen und kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten. Fußball stellt hohe Anforderungen an die mentalen Fähigkeiten eines Spielers. Dazu gehört unter anderem das (spontane) Treffen von Entscheidungen, damit die Spieler mit der rasanten Dynamik des Spiels Schritt halten können. Darüber hinaus müssen die Spieler konstant auf einem hohen Leistungsniveau spielen können und gleichzeitig mit internen psychologischen Herausforderungen wie Stress und möglichen Angstzuständen vor dem Wettkampf umgehen. Daher müssen die mentalen Auswirkungen der sportlichen Betätigung auf den Athleten auch in ähnlicher Weise berücksichtigt werden, wie der Trainer die körperlichen Reaktionen der Spieler überwacht und beurteilt (z. B. Muskelermüdung).

Ähnlich wie physiologische Faktoren eines Spielers (Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer), gibt es auch psychologische Faktoren, die Einfluss auf die Leistung haben: Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen, Motivation und mentale Stärke

Zusammengenommen gelten diese Faktoren seit langem als wichtige Bestandteile für den erfolgreichen Fußball [1, 2]. Wenn also sowohl physische als auch kognitive Komponenten wichtige Aspekte für den Erfolg im Fußball sind, dann ergibt es Sinn, alle Aspekte gemeinsam zu überwachen und zu trainieren. Frühere Untersuchungen haben diese Aussage bekräftigt und gezeigt, dass ein interdisziplinäres Trainingsprogramm, das eine körperliche, technische, taktische und kognitive Schulung umfasst, ein Schlüsselfaktor für die beständige Entwicklung eines Fußballspieler ist [3-5]. Es hat sich erwiesen, dass kognitive Trainingsstrategien - wie geistiges Vorstellen von Spielhandlungen (allg. Handlungsvollzügen), Selbstgespräche, Entspannungsmaßnahmen und bewusste Zielsetzung - zusätzlich zum routinemäßigem Training, eine sinnvolle Ergänzung zur Entwicklung von sportlichen Leistungen im Mannschaftssport sind [6, 7]. Darüber hinaus haben Forschungsergebnisse gezeigt, dass ein kognitives Training eine Vielzahl von Leistungsfaktoren wie z. B. Ausdauer- und Kraftfähigkeiten unterstützen kann [8-10].
Obwohl frühere Untersuchungen auf einen positiven Nutzen von kognitiven Strategien im Mannschaftssport und speziell im Fußball deuten, bleiben jedoch noch offene Fragen zu möglichen Variablen, die das Verhältnis zwischen kognitivem Training und fußballerischer Leistung beeinflussen können. Zu diesen Variablen gehören: 

  • Spielposition, 
  • Charakteristik der Interventionsmaßnahme der Studie, 
  • Geschlecht, 
  • Alter,  
  • Spielniveau. 

Darüber hinaus wurde in der Fachliteratur eine Vielzahl von Kombinationen verschiedener kognitiver Strategien angewandt, ohne dass eine allgemein übereinstimmende Meinung darüber bestand, welche die vorteilhafteste ist. Aus diesem Grund wurde eine systematische Übersichtsarbeit durchgeführt, die 18 Peer-Review-Studien über die Auswirkungen von kognitiven Trainingsstrategien auf die Leistung von Fußballspielern sowohl bei psychologischen als auch motorischen Tests umfasste. 

Das geistige Vorstellen und Durchdenken einer Handlung

Das geistige Vorstellen von Handlungen bedeutet in diesem Kontext, „alle Sinne zu nutzen, um im Geist spieltypische Situationen nachzubilden, zu erschaffen und zu erleben“ [11]. Das geistige Vorstellen („gedankliche Probehandeln“) von spieltypischen Situationen ist bei vielen Trainern und Sportlern eine beliebte und akzeptierte Strategie, um die sportliche Leistung sowohl im Training als auch im Wettkampf zu verbessern. Im Fußball hat sich gezeigt, dass dieses geistige „Durchspielen“ von Spiel- oder Trainingshandlungen eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von Leistungsparameter hat. Es hat geholfen, das Erlernen von fußballspezifischen motorischen Fertigkeiten (z. B. Dribbeln, Passen, Schießen) zu erleichtern und die technische Qualität dieser motorischen Fertigkeiten zu verbessern, wie z. B.: Erhöhung der erfolgreichen Passrate [5], der Dribbelgeschwindigkeit [12, 13], der Ballkontrolle [14] und der Schussgenauigkeit [14, 15]. Interessanterweise kann eine bestimmte Art von Vorstellungstechnik für die Situation, in der der Athlet agiert, besser geeignet sein. So haben beispielsweise "kognitiv-allgemein" und "kognitiv-spezifisch" Vorstellungen einen positiven Einfluss auf die Trainingsleistung [16, 17], während "motivationale Vorstellungen" eher mit einer Leistungssteigerung im Wettkampf verbunden sind [5] (siehe Tabelle 1 für eine ausführlichere Erläuterung der einzelnen Vorstellungsstrategien). Auch aus psychologischer Sicht hat sich gezeigt, dass dieses gedankliche Probehandeln das Selbstvertrauen und die Motivation, getestet an Spielern einer Universitätsmannschaft, erhöht [4]. 

In der Tabelle werden drei Vorstellungsstrategien definiert und jeweils Beispiele genannt. Die drei Vorstellungsstrategien sind kognitiv-allgemein, kognitiv-spezifisch und motivational.

Selbstgespräche

Das Selbstgespräch ist definiert als „...ein Dialog, in dem eine Person Gefühle und Wahrnehmungen interpretiert, Bewertungen und Überzeugungen anpasst und ändert, und sich selbst Anweisungen und Unterstützung gibt“ [20]. Selbstgespräche können hilfreich sein, um den Sportler beim Erlernen motorischer Fertigkeiten zu unterstützen oder die schlechten Angewohnheiten zu korrigieren, und sie können vor und während des Wettkampfs genutzt werden, um sich Selbstvertrauen zuzusprechen und eine leistungsorientierte Denkweise zu fördern [4]. Obwohl die Autoren der Leitstudie draufhinweisen, dass nur wenige Studien die Wirksamkeit von Selbstgesprächen auf die fußballerische Leistung bewertet haben, zeigte eine Studie, dass Selbstgespräche eine effektive Strategie zur Verbesserung der Schussleistung sind [21]. Bei dieser Studie wurde den Sportlern gezeigt, wie sie mit Hilfe von Selbstgesprächen ihren Vollspannstoß verbessern können. Um diese Technik erfolgreich zu beherrschen, muss das Fußgelenk fixiert und die Fußspitze nach unten auf den Boden gerichtet sein. Deshalb wurde jeder Athlet beim Trainieren dieser Schusstechnik angewiesen, [21] bei jedem Schuss das Schlüsselwort „fixieren“ (im engl. "down-lock") in seinem Kopf zu sagen. Darüber hinaus zeigten persönliche Interviews mit acht Spielern einer Universitätsmannschaft, dass Selbstgespräche ein wichtiger Bestandteil ihrer mentalen Vorbereitung vor Training und Wettkampf sind [4].

Entspannungsmaßnahmen

Entspannung ist definiert als „das Lockern oder Abbauen von mentalen Spannungen; das Mindern von Angstzuständen, Wut oder jeder anderen emotionalen Reaktion, die als zu heftig empfunden wird oder die einen zu leicht erregt“. Insgesamt verringert die Entspannung die negativen Stimmungswerte bei Aspekten wie Verwirrung, Stress, Depression, Müdigkeit, Anspannung und Wut [22]. Außerdem wurde auch bemerkt, dass eine Entspannungsübung das Energieniveau steigert. Es sollte jedoch beachtet werden, dass Entspannungsübungen nicht für jede Sportart geeignet sind und unter den Sportlern sehr individuell gehandhabt werden. Zum Beispiel scheinen Spitzen-Rugbyspieler während des Spiels in der Lage zu sein, mentale Spannungen als förderlich zu empfinden [23]. Daher ist es für Trainer und Sportpsychologen wichtig, mit jedem Spieler zu experimentieren und herauszufinden, welche Methoden für ihn am besten geeignet sind.

Gibt es eine ideale Kombination kognitiver Strategien zur Leistungssteigerung?

Viele der in dieser Studie verwendeten wissenschaftlichen Arbeiten nutzten eine Kombination aus zwei oder mehr Strategien, die zu Leistungssteigerung führten. Daher scheint es, dass eine Kombination von mindestens zwei der oben genannten Strategien (gedankliches Probehandeln, Selbstgespräch und Entspannungsmaßnahmen) vorteilhaft ist. Zum Beispiel waren bewusste Zielsetzung und Selbstgespräche als Kombination wirksam, um die Leistung bei einer Torschussübung zu steigern. Dennoch stellte diese Übersichtsstudie fest, dass eine Kombination aller drei Strategien einen gesteigerten Effekt auf die Leistung bei psychologischen Merkmalen wie mentale Belastbarkeit, Teamzusammenhalt und wahrgenommene Leistung hatte [14, 24-26], und die technischen Fertigkeiten wie Schussgenauigkeit, Ballkontrolle mit Kopf und Füßen, Kurzpass und Bewegung nach Ballannahme verbesserte [4, 27, 28]. 

Beeinflusst das Alter die Wirksamkeit kognitiver Strategien?

Eine Studie zeigte, dass in der jüngeren Altersgruppe (7-10 Jahre) weniger Zeit zur Durchführung einer fußballspezifischen Aufgabe benötigt wurde, als bei den etwas älteren Sportlern (11-14 Jahre), nachdem beide Gruppen kognitiv-spezifische Vorstellungsstrategien erhielten. Die Wirksamkeit kognitiver Trainingsstrategien zwischen verschiedenen Altersgruppen wurde jedoch nicht umfassend untersucht. Aktuell stellten Munroe-Chandler und Kollegen fest, dass jüngere Fußballspieler sich häufiger mit geistigen Vorstellungstechniken beschäftigen als ältere [12]. Doch unabhängig vom Alter wurde aufgezeigt, dass kognitive Trainingsstrategien den Sportlern zur Verfügung gestellt werden sollten, die diesen offener gegenüberstehen.

Profitieren Sportler unterschiedlichem Leistungsniveaus gleichermaßen?

Die Leitstudie bemerkt, dass es schwierig ist, die Wirksamkeit kognitiver Trainingsstrategien zwischen den unterschiedlichen Leistungsniveaus zu untersuchen. Anfänger würden bei der Beurteilung ihrer motorischen Fertigkeiten - wie bei Schuss- oder Pass-Tests - unter Anwendung kognitiver Strategien eher größere messbare Leistungssteigerungen aufweisen. Bei besseren, erfahreneren Spielern würden die Leistungssteigerungen höchstwahrscheinlich geringer ausfallen, da die Beurteilungen der Fertigkeiten aufgrund eines Obergrenzeneffekts beim Test möglicherweise nicht sensibel genug sind, um Verbesserungen bei Spitzenspielern ausreichend zu messen. Da es schwieriger ist, den Vorteil von kognitiven Trainingsstrategien bei Spitzenspielern objektiv zu messen, ist mehr Forschung mit genaueren Testprotokollen erforderlich.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Übersichtsstudie Beweise für positive Auswirkungen von kognitiven Trainingsstrategien auf die Leistung im Fußball liefert. Obwohl das Ziel dieser Überprüfung nicht darin bestand, spezifische Strategien zur bestmöglichen Umsetzung dieser kognitiven Trainingsstrategien zu empfehlen, sollten Trainer, Sportpsychologen und Spieler gleichermaßen bedenken, dass es viele Faktoren gibt, die den messbaren Gewinn bzw. die Effektivität des kognitiven Trainings auf die sportliche Leistung mindern können. Es wird empfohlen, die verschiedenen Strategiekombinationen individuell anzupassen, da eine Strategie nicht für alle geeignet ist. Schließlich sollten kognitive Strategien an die Spieler weitergegeben werden, die bereit sind, solche einzusetzen, um damit womöglich ihre Leistung verbessern zu können, anstatt diese allen Spielern eines Teams aufzuzwingen.

Autor dieses Textes ist Adam Beaven - Doktorand an der Universität des Saarlandes. Die Inhalte basieren auf der Originalstudie "Do cognitive training strategies improve motor and positive psychological skills development in soccer players? Insights from a systematic review.", die 2016 im "Journal of sports sciences" veröffentlicht wurde.

Weiterführende Links

Beispiele für die Anwendung im Fußball können hier nachgesehen werden:

https://www.dfb.de/spieler/u-16-bis-u-19-spielerin/artikel/mentales-training-409/

Literatur

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    Studie lesen
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